Erstmals im Jahr 1980 wurden Hexen zur Oberbergener Fasnet aus dem Finsterdobel gerufen. Renate Ipser und Helga Strub beratschlagten und trommelten weitere zusammen.
Es wurde sich für die folgende Einheitskleidung entschieden: Schwarzer langer Rock, passendes schwarzes Schultertuch, weißer Pullover, weißgeblümelte rote Schürze und Kopftuch, lange weiße Spitzenunterhose, schwarz-rot gestreifte Socken, Strohschuhe, schwarze Gesichter und einen Hexenbesen.
Am Rosenmontagsumzug wurde zum Erstenmale durch die Oberbergener Straßen gefegt. Einige Hexenkinder zogen einen Hexenwagen. Auch die Oberbergener Gasthäuser wurden besucht.
Im Jahre 1982 wurde von Hexe Helga Strub ein Hexensong verfasst und erstmals am Bunten Dorfabend vorgetragen. Zwei Jahre später kam zum Hexensong noch ein Hexentanz hinzu, der von Beatrice Rudmann einstudiert wurde. Hexensong und Tanz wurden in den Folgejahren zu einem festen Bestandteil der Oberbergener Fasnet.
Um 1985 wurden erstmals vor der Fasnet kleine Hexen gebastelt, die dann auf den Umzügen verkauft werden konnte. Die kleinen Hexen erfreuten sich bald an großer Beliebtheit bei den Umzugsgästen.